Party im Vereinshaus

Wie versprochen erzähle ich euch noch kurz das Ende der Schwedenstory.

Die Woche schritt fort und jeder (!) in einem Umkreis von min. 50km sprach nur noch vom großen Österreich-Fest. Unsere liebe Birgit wohnte nun 1Jahr an diesem schönen Ort und wollte dies feiern. Doch nicht nur ihre Ankunft vor einem Jahr war der Anlass, sondern auch die Tatsache, dass sie mit aller Herzlichkeit empfangen und in die Gemeinschaft aufgenommen wurde. Hilfsbereitschaft ohne Hintergedanken ist selbstverständlich bei den Schweden.

2 Tage vorm Fest starteten Birgit und ich unsere Küchenschlacht. Das Menü stand fest: Als Vorspeise gab es Spezialitäten vom Mangaliza und Kürbiscremesuppe mit Kernöl. Darauf folgte ein volles Buffet mit Wiener Schnitzel, Kartoffelsalat, Geselchtem, Knödel, Sauerkraut usw. Die Nachspeise stellte sich zusammen aus Sacherschnitten und Apfelstrudel mit selbstgemachten Strudelteig.

Wochen zuvor ging der Postwurf mit dem Festtermin raus. Wir rechneten mit ca 30 Personen.
Am Ende kochten wir für über 70 Personen, welche sich angemeldet haben. Am Fest selbst waren auch ALLE da. Keine Absage. Birgits Familie, Thomas und ich halfen alle zusammen und versorgten die hungrigen und glücklichen Schweden. Ich war fassungslos, bestaunte den vollen Saal und dachte mir hinsichtlich dieser dünn besiedelten Region, dass viele dieser Laute einige Kilometer  fuhren ….. wo kam diese Menge an Anmeldungen her??? Ja, da staunten die Schweden. Mit außergewöhnlichem Essen, österreichischen Fahnen und Musik, Auerbauer Schnaps und Witzen von Thomaspapa, konnte nichts mehr schief gehen.

Leider verließen wir die Party mit etwas Wehmut, da wir noch in der Nacht zum Flughafen fuhren. Ein wunderbares Land mit einzigartigen liebenswerten Menschen.

PS!! beim nächsten Post gibts Neuigkeiten aus dem Stall !!
Sollte ich mal wieder etwas literarische Fantasie im nächsten Artikel einbauen?–Antwort in die Kommentare 🙂

Liebe Grüße

Eure Sissy

Ein Kommentar

  1. Hej Sissy,

    ich war leider noch nie in Schweden und schwedisch kann ich auch nicht. Aber irgendwas ist der Grund, warum mich dieses Land und die Menschen, so wie sie schreiben und ihr Land beschreiben, nicht mehr los lassen. Wie gesagt: eigene Erfahrungen habe ich leider (noch) keine. Aber ich treib mich halt regelmäßig auf verschiedenen schwedischen Blogs herum. Und wie gesagt: ich kann auch kein schwedisch. Aber es ist immer wieder faszinierend, was mit technischen Hilfsmitteln, wie dem Google-Übersetzer, heutzutage alles möglich ist.

    Ja, und so kam es eben, daß sich eine gewisse Sehnsucht bei mir entwickelt hat … zu etwas, das ich eigentlich gar nicht kenne und doch vermisse. … Komisch oder? Das Gefühl habe ich ned wirklich oft bei deutschsprachigen Beiträgen. Aber bei Deinem Herbstbeitrag, der war der erste Post, den ich las, war das sofort da. Und als ich dann mitbekam, daß Du auch einen Bezug zu Schweden hast, kannst Dir vorstellen, was bei mir abganga is.

    Wie ich es das letzte Mal schon geschrieben habe: so einfach es sich anhört, so schwer ist es. Die Schönheit der Natur und des Lebens zu beschreiben, ohne dabei ins Kitschige abzugleiten, sondern so, daß man regelrecht wieder Lust bekommt, unter d´Leid (i bin a weng leidscheich) und in de Natur zu gehn. So daß ma merkt, wos oam selba obgeht, wenn´s da Natur schlecht geht. Das können die in Schweden. … Und des konnst, glaub i, Du a.

    Das merkt man daran, daß ich mich gefühlt habe, als wenn ich auf der Party im Vereinshaus auch dabeigwesn wär. I bin jetzt no ganz satt, wenn i drodeng; aber zufrieden 🙂. … O Gott, etz hob i mi ois blinda Passagier enttarnt 😊.

    Wenn ich von Schweden rede, dann mein ich natürlich auch eher den nördlichen Teil. Und so, wie zu meinen schönen Erinnerungen eine weitere dazugekommen ist, hoffe ich auch für Dich, daß Deine Erinnerungen an die magischen Nordlichter, die Rentiere, die roten Häuser und die lieben offenherzigen Menschen nicht verblassen, bis es wieder heißt: ab nach Schweden! Und beim nächsten Mal triffst bestimmt a an Elch … DEN Elch.

    Aber jetz gfrei i mi erst amoi auf die Stoigschichtn. Bis dahin muß i erst mal alle Deine Tiere kennenlernen. ARNIKA is Deine Kuh, oder? De kenne scho amoi 😊.

    Ach ja; und bitte bitte beim nächsten Artikel, von mir aus in jedem, unbedingt literarische Fantasie einbauen. So vui oder weng, wie Du möchtest. Wenn´s nach mir geht, i konn goa ned gnua davo kriang 😊.

    Danke für den schönen Beitrag. Ach was sag ich? … die schönen Beiträge!

    Liebe Grüße aus Bayern,
    KRAM,
    Hans

    P.S.: I hoff, mei Kauderwelsch regt Di ned auf. Aber i stell mia hoid vor, wie i des song dad, wann i wos schreib. Und des dad i hoid a ned oiwei ois auf Hochdeitsch song 🙂

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